_0000-resonate

resonate (2012)

FH Mainz Gestaltung mit Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Die Installation resonate besteht aus mehreren Kilometern Klangsaiten und sieben Interaktionskörpern, die insgesamt 1.600 steuerbare LEDs beinhalten. Wird an den Saiten gezupft, verändert sich die Spannung sowie die Schwingung der Seile und generiert auf diese Weise neue Klänge. Die Oberflächen werden zur Kommunikationsebene und interagieren mit der Installation. Es entsteht ein Gefüge, an dem die Besucher und Besucherinnen aktiv Einfluss nehmen, da es sich im ständigen Fluss befindet. Rhythmus und Varianz sind, wie in der Musik, wesentlicher Bestandteil der Installation resonate. Durch die Veränderung von auf Regeln basierenden Entwurfsparametern war es möglich, eine komplexe dreidimensionale Raumstruktur zu entwickeln, in der Form, Licht und Klang eine Einheit bilden. Die Besucher treten mit resonate in Interaktion, indem sie die gespannten Seile bespielen: zupfen, reiben, dehnen etc. Das Publikum wird zum Interpreten eines großen Licht-Klang-Raum-Instrumentes. Dies ermöglicht eine Kommunikation der Besucher miteinander aber auch eine individuelle Raumerfahrung.

resonate ist ein transdisziplinäres Projekt des Masterstudiengangs »Kommunikation im Raum« der FH Mainz Gestaltung und entstand in Kooperation mit dem Masterstudiengang »Klangkunst-Komposition« der Hochschule für Musik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Entwickelt wurde das Projekt für die Luminale 2012 in Frankfurt.

Laufzeit 07.09.2012 – 06.01.2013

Weitere Informationen: www.resonate.iamainz.de

Foto: Fidelis Fuchs

<